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Estis, Alexander: Am Anfang war Schmonzes. Jüdische Satiren

Artikel-Nr.: 9783910775428

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Als Meister der kleinen Form verschmilzt Alexander Estis in seinen dichten und doch federleichten Texten Anekdote und Aphorismus, Glosse, Parabel und Witz.

Er weiß, wovon die ganze Mischpoche sofort meschugge wird, was sich mit Mojsche zutrug, als er ein Goj wurde, oder wie es eigentlich sein kann, dass es in Deutschland mehr jüdische Freunde gibt als Juden. Dabei spießt er nicht nur Vorurteile und Klischees genussvoll auf, sondern zeigt auch, dass keine lächerliche Autorität davor sicher sein kann, noch lächerlicher gemacht zu werden. Denn Alexander Estis redet Tacheles, selbst wenn er Schmonzes erzählt.

 

Alexander Estis ist Schriftsteller. Er wurde 1986 in einer jüdischen Künstlerfamilie in Moskau geboren. 1996 siedelte er nach Hamburg über. Nach Abschluss des Studiums lehrte er deutsche Sprache und Literatur an verschiedenen Universitäten, darunter in Freiburg im Breisgau und Zürich. Seit 2016 lebt er als freier Autor in der Schweiz. »Am Anfang war Schmonzes« ist Estis’ neuntes Buch. Darüber hinaus schreibt er Kolumnen, Essays und Reportagen für Süddeutsche, FAZ, DIE ZEIT, NZZ und andere Zeitungen. Seine Radiobeiträge sind regelmäßig auf Deutschlandfunk Kultur zu hören. Er lehrt professionelles Schreiben unter anderem an der Universität zu Köln. Für seine Texte wurde er mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Kurt-Tucholsky-Preis 2023.

Die Zeichnungen im Buch stammen von Oleg Estis. Oleg Estis wurde 1964 in einer Moskauer Künstlerfamilie geboren. Er absolvierte die Staatliche Akademische Kunsthoch-schule in Moskau. Seine Karikaturen hat er erstmals im Alter von 13 Jahren publiziert; von da an waren seine Werke in russischen und ausländischen Veröffentlichungen vertreten, darunter in solchen populären Zeitschriften wie Mursilka, Weselye Kartinki oder Krokodil. Seit 1985 zeigte er seine Arbeiten weltweit auf Ausstellungen und war vielfacher Preisträger internationaler Wettbewerbe. Seine Werke befinden sich in vielen privaten Sammlungen und Museen. Oleg Estis verstarb im Jahr 1999 in Deutschland.

 

»Ein großes jüdisches Geschenk für das Gedachte und Gelachte auf Deutsch.«
Dmitrij Kapitelman

 

»Alexander Estis verbindet in seinen Texten auf meisterhafte Weise scharfsinnigen Humor, Gesellschaftskritik und literarische Qualität.«
Slata Roschal

 

»Er ist der Hohepriester des jüdischen Witzes.«
Lea Streisand

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